Photo Walk durch den Basler Zolli (12. Sept. 2019)
(Durch anklicken lassen sich die Fotos im Gross-Format betrachten)

Es ist bereits Tradition, dass ich mich mit meinem Freund Peter zu einem Foto-Spaziergang treffe, um eine bestimmte Gegend mit unseren Foto-Apparaten zu dokumentieren. Diesmal stand das Thema "Basler Zolli" auf dem Programm.

Der Zoo Basel ist der zoologische Garten in Basel. Die Basler nennen ihn liebevoll "Basler Zolli". Er befindet sich im Stadtquartier Basel-Bachletten am Fluss Birsig. Er wurde 1874 eröffnet und ist somit der älteste Zoo der Schweiz. Mit 6'600 Tieren in 513 Arten (Stand 31. 12. 2018) verfügt er über einen grossen Tierbestand.

Wer sich detaillierter und vorallem professioneller über den Zolli Basel informieren möchte, dem kann ich die interessante Homepage Zolli Basel empfehlen.

Am Donnerstag, 12. Sept. 2019 trafen wir uns um 08:30 Uhr am Eingang Dorenbach, nur 15 Fuss-Minuten von meiner Wohnung entfernt. Es war mit 15°C etwas kühl, aber wolkenloser blauer Himmel erfreute unsere Foto-Herzen und es wurde von Stunde zu Stunde wärmer.

Ich muss gestehen, dass ich mindestens 30 Jahre nicht mehr im Zolli war. Ich konnte mich noch an einige Gehege erinnern, aber in der Zwischnzeit haben andere Tiere sich darin niedergelassen. Vieles hat sich verändert. Ich entdeckte viele neue Gebäude und naturnahe Anlagen für die kleineren und grösseren Bewohner. Mit viel Liebe und Wissen haben die Zolli-Verantwortlichen für ihre Tiere akzeptable Umgebungen geschaffen, wo sie sich wohl fühlen können.

Einzig beim Gepard, der schnellsten Raubkatze der Welt, hatte ich das Gefühl, dass er nicht allzu glücklich war. Sein Lebensraum war zu klein, um seine ureigene Geschwindigkeit ausleben zu konnen. Ihm fehlte ganz klar die Weite der Savanne.

Der Donnerstag-Morgen war ein idealer Zeitpunkt für unseren Zolli-Besuch. Die Schulklassen kamen erst später gegen den Mittag und die Mamis mit Kindern waren an der Hand abzuzählen. Hingegen aufgefallen sind mit die Pensionisten mit Foto-Kameras wie Peter und ich.

Die Heuschrecken

In ein paar kleinen Vitrinen im Etoscha-Haus konnte man das Leben der Heuschrecken verfolgen. Fressen und gefressen werden, war das Thema. Mich faszinierten diese kleinen zierlichen Tiere.

 

Flusspferde in Blau

Diese blaue Spiegelung auf der Haut des Flusspferdes sah ich erst beim Bearbeiten der Fotos am PC. Es muss sich der blaue Himmel oder die UV-Strahlen auf der nassen Haut des Flusspferdes gespiegelt haben. Die Blau-Töne waren nicht wegzubringen.

 

Die Affen

Das Affenhaus ist erst wenige Jahre alt. Nach modernsten Erkenntnissen wurde eine Anlage für die Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans geschaffen.

Beeindruckt haben mich die Beschäftigungs-Therapien für die Affen und Elefanten. Leckereien und Futter gab es nur nach eigener, getaner Arbeit und Geschicklichkeit. Die Elefanten mussten diese z.B. in den unzähligen Löchern im Gehege und den künstlichen Landschaften suchen, während die Affen die Aepfel und Rübli mit Aesten aus raffinierten durchsichtigen Behältern herausklauben mussten.

 

Zum Teil ungewohnte Tier-Schnappschüsse


Leider haben sich die Flamingos nicht fotogen hingestellt. Sie putzten ihr Gefieder und vermieden es, ihre Köpfe emporzuheben. Der Not gehorchend habe ich mich auf ihre langen Beine beschränkt.

 


er fixiert eine Beute

 


Eine Sensation, möglich mit Photoshop

 

 

Es war schön - Ich komme wieder !

Nach 3 Stunden waren wir müde und vorallem hungrig. Gelegenheit, um das modern eingerichtete Zolli-Restaurant zu testen. Wir assen "Schweinebrust mit Pommes und Spaghetti" plus ein Ueli-Bier und später noch ein Kaffee. Es hat gescheckt!

Dieser Zolli-Foto-Vormittag wird nicht mein letzter bleiben. Nächstes Jahr komme ich wieder. Die Ausbeute an aussergewöhnlichen Fotos war nicht schlecht. Es warten noch viele andere Sujets wie die bereits erwähnten Flamingos, die Elefanten, Nashorn, Seelöwen, Ziegen, Pinguine etc.


Max, bereit für den nächsten Einsatz

 

Foto-Galeries von Max Lehmann
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